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C H R O N I K D E R B E H I N D E R T E N S P O R T G E M E I N S C H A F T Zwölf Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges trafen sich auf Grund eines Rundschreibens vom 9.3.1957 und einer kurzen Pressenotiz im Stader Tageblatt 30 interessierte körperlich Behinderte zwecks Aussprache über die Gründung einer Versehrtensportgemeinschaft. Am 29.04.1957 wurde dann die Satzung der „Versehrtensportgemeinschaft Stade e.V.“ beschlossen, die am 27.05.1957 vom Amtsgericht Stade genehmigt wurde. Die Schwerpunkte lagen in der Gymnastik, Schwimmen, Ballspiele und Leichtathletik. 1976 wurde die VSG in BSG umbenannt, weil bereits zu dieser Zeit der Anteil der Kriegsversehrten zurückging. Die BSG lässt ihre eigenen Übungsleiter durch den Behindertensportverband Niedersachsen (BSN) ausbilden, um Kosten zu senken. Der Bereich Leichtathletik wurde ganz aufgegeben. Hauptbetätigungsfeld ist die Gymnastik, gefolgt vom Schwimmen. An diesen Sportarten können die meisten Behinderten teilnehmen. Beim Bosseln und Kegeln bestehen außer den normalen Übungsgruppen auch Mannschaften, die an Wettbewerben der Behindertensportvereine teilnehmen. Jeden 1. Donnerstag im Monat findet eine Wanderung statt. Dieses lockere Treffen dient der Bewegung und der Kontaktpflege. Die Nordic- Walking- Gruppe trifft sich an jedem 2. Donnerstag. Neu aufgenommen wurde Elektro-Rollstuhlhockey, das Behinderten, die mit einem handbedienten Rollstuhl schon nicht mehr zurecht kommen, die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung bietet und etwas Abwechslung in ihr beschwerliches Leben bringt.
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